Damenkomitee Herzblättchen

Chronik

Chronik zum 50-jährigen Jubiläum

von 1952-2002

 

So fing alles an …

 Im Jahre 1952 trat der Männergesangsverein an einige Frauen mit der Bitte heran, einen Elferatstisch bei Ihrer Veranstaltung zu organisieren. Danach wurde der Gedanke laut, einen eigenen Verein zu gründen.

Sonntagabend in der Gastätte Werres – die Männer spielten Karten – einige Frauen saßen daneben und überlegten, wie soll unser Verein nun heißen. Auf einmal fiel der Name „Herzblättchen“.

Nun hatte man einen Namen, aber die Mitglieder fehlten noch und so wurde beschlossen, von Haus zu Haus zu gehen und die Frauen zu fragen: „Wollt ihr bei den Herzblättchen Mitglieder werden?“

Es meldeten sich damals ca. 70 Frauen, aber nach ein – zwei Monaten sprang doch hier und da jemand ab. Aber ca. 50 Mitglieder blieben noch treu und so beschloß man , am 15. Oktober 1952 nach Duisdorf zu fahren und den Verein auf den Namen

 

„Damenkomitee Herzblättchen“
anzumelden.

Erster Elferrat

 

1. Vorsitzende wurde Frau Grete Schrader, 2. Vorsitzende Frau Sophie Lenz, Schriftführer Arnold Schwebig und Kassiererin Frau Betty Schwebig.

Auf der ersten Versammlung des Damenkomitees Herzblättchen wurde Frau Grete Schrader (genannt et Stöffe Gret) als Präsidentin gewählt, weiter zogen in den Elferrat ein: Agnes Liers, Sybilla Bell, Maria Schlömer, Betty Schwebig, Gertrud Schneider, Sophie Lenz, Ruth Pankau, Gertrud Ulrich, Elisabeth Kolb, Lotte Laufenberg.

Die erste Sitzung fand am 11.11.1952 statt. Eintrittspreis damals 1,- DM, wer mehr gab war nett. Für die Vorträge mußten einheimische Kräfte Genommen werden, es fehlte ja noch an Geld, um auswärtige zu bezahlen. Mancher nahm seinen ganzen Mut zusammen und brachte eigenen Büttenreden vor. Die beste Büttenrednerin die wir damals hatten, war Frau Gertrud Schneider ( et Drück von de Bröck ). Sie ging als Eisbrecher in die Bütt und trat auch als letzte wieder auf.

Langsam ging es mit den Herzblättchen bergauf, dank des guten Besuchs und hier und da durch Gönner unseres Vereins. Auswärtige Vereine kamen zu uns,wir besuchten auswärtige Vereine und man war stolz, der Saal war voll.

Nach zwei bis drei Jahren konnte sich die Präsidentin schon mal einen Büttenredner leisten. Es mußten ja immer wieder neue Vorträge gebracht werden und so wurde beschlossen, mit einigen Karnevalsvereinen zu tauschen. Frau Schwebig ( et Zimmers Betty ) fuhr mit ihrem Auto ( genannt die Dreikantsfiel von Volmershoven) und einigen Frauen nach Loch oder Oberdrees, um Vorträge zu organisieren. Ein Verein half dem anderen. Als nach einigen Jahren etwas Geld gespart war, fuhren Mitglieder nach Köln und kauften Manuskripte.

 

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